
Ich wohne in Helmishofen (Ortsteil von Markt Kaltental)
(Die Metropole des Ostallgäu
)
Kaltental ist eine Gemeinde im Landkreis Ostallgäu
(15 km von Kaufbeuren entfernt)
Einen Ort mit diesem Namen gibt es nicht. Kaltental besteht aus den Ortsteilen:
Aufkirch, Blonhofen,Frankenhofen,Helmishofen,Gerbishofen,Eldratshofen
Da in Helmishofen der Bürgermeister und natürlich ich wohnen ist dies selbstverständlich das heimliche Zentrum der Gemeinde.
Helmishofen
Das südlich von Aufkirch gelegene Kirchendorf Helmishofen war in früherer Zeit eine eigene Pfarrei und wird erstmals 1180 genannt. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Pfarrei mit der Pfarrei Aufkirch vereint. Südöstlich von Helmishofen stand am Höhenrand die Burg Helmishofen. Diese Burg war schon seit dem frühen Mittelalter erst stöttwangisches, dann stiftkemptisches Lehen. Ein Ortsgeschlecht wird von 1190 bis 1332 genannt. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts macht sich ein bayerisches Rittergeschlecht, die Herren von Schmiechen, ansässig. Am 25.4.1437 verkauft Veit Schmiecher zu Helmishofen die Burg mit seinen Zugehörten an Bischof Peter und das Hochstift Augsburg. Das Hochstift setzte auf die Burg einen Pfleger mit einem Probst und einem Richter und erwarb weitere Besitzrechte in dieser Gegend. So gehören zur Pflege Helmishofen unter anderem die Orte Honsolgen, Helmishofen, Frankenhofen, Aufkirch, Altensberg mit Blonhofen, Menhofen mit Gerbishofen und Linden sowie Güter in Mühlen und Gutenberg. Die Burg Helmishofen wurde 1525 von den Bauern von Blonhofen, Aufkirch, Helmishofen und Frankenhofen, die sich gegen ihren Herren, den Bischof von Augsburg, erhoben, zerstört. In den folgenden Jahren wurde sie dann wieder aufgebaut, bevor sie dann im 18. Jahrhundert endgültig abbrannte. Heute steht nur noch der Turm, der heute als "Römerturm" bezeichnet wird, sowie kleinere Mauerreste.

Das Kirchlein St. Nikolaus in Helmishofen erhielt 1474 einen Ablass. Es fand aber auch ein Neubau statt, von dem noch heute der Chor erhalten ist. Im 17. Jahrhundert wurde das Langhaus und um 1780 der Turm neu aufgebaut. Das Kirchlein enthält einige spätgotische Holzskulpturen und an der Langhausnordwand Gedenksteine einiger Ritter zu Helmishofen und deren Frauen.
Näheres über Kaltental unter: www.markt-kaltental.de

Helmishofen aus der Luft
****************************************************** Aufkirch Woher hat das Dorf Aufkirch seinen Namen ?? Am Ausgang des kalten Tales, unfern des jetzt noch majestätisch dastehenden Römerturmes zu Helmishofen bei Kaufbeuren liegt an der östlichen Hänge das Dorf Aufkirch, dessen Namen folgenden Ursprungs sein soll. Die Bewohner wollten die Kirche, die in der Niederung manche Wassergefahr zu bestehen hatte, an einen passenderen Ort verlegen, wo sie geschützt wäre. Sie machten sich also - starke Leute, wie sie waren - daran die Kirche zu verschieben. Derweil sie an der Arbeit waren, brannte heftig die Mittagsonne. Einer mußte von Zeit zu Zeit hinter die Mauer gehen und nachsehen, ob die Kirche noch keinen Ruck getan. "Jetzt fallt mir was ein," rief plötzlich der Gemeindsvorstand; "mir ist es recht luderisch heiß, ich leg meinen Schoopen hinter die Mauer, da sehen wir gleich, wie weit wir mit Schieben kommen." Gesagt, getan! Dem Vorstand machten's auch die andern nach; jeder wollte an seinem Schoopen sehen, was die Kirche für einen Ruck getan. Jetzt ging es wieder an die Arbeit, und sie spreizten ihre Füße aus und lupften mit ihren Achseln an der Mauer, daß der Schweiß das Bergele herabrann, wobei der Gemeindsvorstand immer zuschrie: "Auf! Kirch!" Auf! Kirch!" Inzwischen hatte ein Schalk die Schöpen hinter der Kirche weggenommen. Als der Vorstand nun wieder nachsehen wollte, wie nahe sie schon an den Schöpen seien, und keinen derselben mehr wahrnahm, lief er eiligst zu den andern zurück und schrie: "Land gau, land gau! 's isch scho lang gnue, wir sind schon über d' Schöpe naus!" - Von dieser Begebenheit her heißt das Dorf "Aufkirch" bis auf den heutigen Tag. Quelle: Allgäuer Sagen, Aus K. A. Reisers "Sagen, Gebräuche und Sprichwörter des Allgäus" ausgewählt von Hulda Eggart, Kempten und München 1914, Nr. 124, S. 128 - 129. siehe auch meinen Artikel bei Wikipedia Hier einige Bilder von meinem Zuhause
Wohnhaus
Garten
Winter 2005 |



